Morgenstimmung in Interlaken um 5 Uhr:
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Hier sind die green.ch-News des dritten Tages:
Auf der Startstrecke schwamm Catherine souverän wie immer. Als wäre das ganze ein Kinderspiel, legte sie die 2.5 Kilometer (mit leichter Strömung) in nur gerade 35 Minuten zurück. Vielleicht lag's ja auch daran, dass sie dem mit 17 Grad doch recht kalten Wasser schnellstmöglich entfliehen wollte.
Die Übergabe von Catherine zu Marco klappte diesmal etwas besser als beim ersten Versuch am Montag. Etwa 5 Minuten gingen aber auch heute wieder verloren. Auf der Bike Strecke hielt sich Marco anschliessend wie geplant zurück, um nicht unnötig Kräfte zu verpuffen, um welche er auf den noch bevorstehenden schwersten Teilstücken froh sein wird.
Wechsel vom Mountainbiker zum Radrennfahrer:
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Als nächstes stand die Radstrecke mit dem Nufenenpass als topographische Schwierigkeit auf dem Programm. Raphael konnte heute zeigen, was wirklich in ihm steckt. Im Dauerregen, welcher auf dem Nufenenpass gar in leichten Hagelschauer überging, konnte er sich den gestrigen Frust endgültig aus dem Leib fahren - immer mit dem Gedanken im Hinterkopf, genügend Kräfte für die morgige zweieinhalb-Pässe-Fahrt zu sparen.
Vom Regen war erneut auch Nathalie betroffen. Es lohnte sich erst gar nicht, die trockenen Ersatz-Skates anzuschnüren. Immerhin hörte der Regen unterwegs auf, und die letzten 5 Kilometer konnte sie gar auf trockenen Strassen zurücklegen.
Übergabezone in Bellinzona:
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Den Abschluss machte wie gewohnt die Laufstrecke. Bereits gestern hatte Felix mit Unwohlsein zu kämpfen, welches offenbar einerseits von den vielen Autofahrten, aber auch von der für Läufer nicht optimalen Gigathlon-Ernährung herrührte. Besonders unglücklich war zudem, dass die gestrige Laufstrecke statt den angekündigten 32 Kilometern gar 37 Kilometer mass. Für einen Läufer mit übersäuertem Magen und ersten Krampferscheinungen in den Oberschenkeln sind diese zusätzlichen Kilometer natürlich kein Vergnügen! Intelligenterweise entschied sich Felix heute, auf das obligate Gigathlon-Sandwich zu verzichten, und sich in einem Restaurant richtig mit Kalorien einzudecken. Zumindest kurzfristig hat dies eindeutig Besserung gebracht. Anders ist seine erneut sehr schnelle Zeit von unter 1h 30min für die 22 Kilometer lange Laufstrecke nicht zu erklären. Er verspürte zwar immer noch ein leichtes Ziehen im Oberschenkel, ist aber zuversichtlich, dieses spätestens bis zu den anspruchsvollsten Laufstrecken vom Samstag und Sonntag loszuwerden.
Andere Teams waren leider heute weniger glücklich. Offenbar gehen einige Biker in den Abfahrten jeweils viel zu hohe Risiken ein. Einer der verunfallten Biker musste gar mit dem Rettungshubschrauber abtransportiert werden! Nicht umsonst heisst unser einziges Ziel weiterhin: "Gesund und lächelnd in Biel ankommen." Übertriebener Ehrgeiz kann bei einer derartigen Veranstaltung fatal enden.
Durch die teilweise von Gigathleten verursachten Verkehrsstaus kamen heute viele Sportler nicht rechtzeitig in den Übergabe-Zonen an. Davon nicht betroffen war unser Team - zumindest nicht während der Stafette. Wir hatten uns mit den beiden Begleitfahrzeugen glücklicherweise immer so früh auf den Weg gemacht, dass alle 'greenen' Sportler immer rechtzeitig am Disziplinen-Start bereit standen.
Im Tagesziel in Locarno war das Chaos jedoch so gross, dass Felix über 3 Stunden brauchte, bis er seine Teamkollegen mit den wärmenden Kleidern fand. Immerhin wurden er und die übrigen 'Verlorenen' von den Organisatoren mit Verpflegung versorgt, und auch wärmende Wolldecken wurden zur Verfügung gestellt.
Auch der "Chauffeur-Dienst" gehört zur Aufgabe einer Betreuerin:
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Hier noch wie gewohnt ein paar Zahlen:
375 der ursprünglich 382 Fünferteams sind immer noch im Rennen.
Single-Gigathleten:
158 Männer + 6 Frauen am Montag in Yverdon gestartet
126 Männer + 6 Frauen heute Mittwoch in Interlaken noch gestartet
92 Männer + 5 Frauen in Locarno angekommen
Zum Schluss noch der Ausblick auf die Etappen vom Donnerstag:
Start: Locarno
Ziel: Samedan
Die einzelnen Disziplinen:
3.5km Schwimmen: Endlich darf Catherine mal etwas weiter schwimmen.
20km Inline-Skating: Leicht ansteigende Strecke.
124km Rennvelo: Der Passo del San Bernardino, der Splügenpass, sowie der untere Teil des Aufstiegs zum Malojapass warten auf Raphael.
26km Mountainbike: Marco wird morgen Donnerstag den Malojapass erklimmen.
26km Laufen: Eine abwechslungsreiche Strecke steht auf dem Programm.